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Rückblick auf die Verwaltungssitzung und den Informationsabend bei Powerport 

Die an Powerport beteiligten Behörden haben am Montag, dem 29. Juni 2026, Vereinbarungen über das weitere Vorgehen getroffen. Am Dienstag, dem 30. Juni, fand im Rathaus von Zevenbergen ein Informationsabend statt, bei dem über diese Vereinbarungen und die Energieprojekte in der Region informiert wurde. In dieser Mitteilung erfahren Sie die wichtigsten Punkte.

Bei der Besprechung am Montag, dem 29. Juni, unterzeichneten die Behörden die Absichtserklärung zur weiteren Ausarbeitung der „Amervisie“. Diese Vision gibt Orientierung und Halt für künftige Entscheidungen bezüglich des Amer-Gebiets in Geertruidenberg. In der kommenden Zeit werden die Behörden daran weiterarbeiten. 

Moerdijk: drei Varianten

Wo in Moerdijk der Standort für Powerport liegen soll, ist noch nicht entschieden. Neben den beiden ursprünglichen Standortoptionen – Osten und Südosten – wurde im Mai 2026 bekannt, dass die Regierung eine dritte Variante prüft. Diese dritte Variante benötigt weniger Fläche, wodurch das Dorf Moerdijk erhalten bleiben kann.  

Während der Verwaltungssitzung wurde vereinbart, dass die dritte Variante auf ähnliche Weise geprüft wird. So können die Behörden zu einem späteren Zeitpunkt eine sorgfältige Entscheidung treffen. Wann der Zeitpunkt der Entscheidung sein wird, ist noch nicht bekannt. In der Gemeinde Moerdijk ist zunächst ein neuer Beschluss des Gemeinderats erforderlich. Die Provinz Nordbrabant wird den Beschluss mit den Provinzparlamenten erörtern. 

Das Bezugsrecht bleibt bestehen 

Die Gemeinde Moerdijk hat im Jahr 2025 ein kommunales Vorkaufsrecht auf einen Großteil der Grundstücke im Suchgebiet für Powerport begründet. Das bedeutet, dass die Gemeinde das erste Kaufrecht hat, wenn ein Eigentümer Grundstücke in diesem Gebiet verkaufen möchte. Mit dieser Maßnahme behält die Gemeinde die Kontrolle über die Grundstücke und verhindert, dass diese in die Hände von Spekulanten fallen. Der Staat, die Provinz und die Gemeinde Moerdijk haben vereinbart, dass das Vorkaufsrecht so lange bestehen bleibt, bis die Behörden entschieden haben, welcher Variante der Vorzug gilt. 

Ein Ausblick bis 2050

Die Behörden haben vereinbart, dass sie einen gemeinsamen, langfristigen Ansatz für die gesamte Region verfolgen wollen, der den Einwohnern, Unternehmern und Landwirten Klarheit und eine zukunftssichere Perspektive bis 2050 bietet. 

Keine unwiderruflichen Entscheidungen 

Solange keine gemeinsame bevorzugte Variante feststeht, treffen die Behörden keine unwiderruflichen Entscheidungen über große Energieprojekte in Moerdijk, wie beispielsweise Kraftwerke und die Anlandung von auf See erzeugter Windenergie. Der Prozess zur Festlegung eines endgültigen Standorts wird unterdessen fortgesetzt, solange er der Entscheidung für eine Variante nicht vorgreift. 

Beteiligung 

Die Behörden haben vereinbart, dass Einwohner, Unternehmer und Landwirte aktiv in die weitere Ausarbeitung der Pläne einbezogen werden. Damit sorgen die Behörden für einen sorgfältigen Prozess, der Raum für Mitwirkung und klare Perspektiven für die Umgebung bietet. 

Moerdijk-Regelung 

Die derzeitige Moerdijk-Regelung bleibt auf jeden Fall bis zum Zeitpunkt der Entscheidung unter den derzeitigen Bedingungen bestehen, also mit Anspruch auf 100 % des geschätzten und indexierten Wertes. Das bedeutet, dass die Regelung auf jeden Fall bis 2027 fortgeführt wird. Die beteiligten Behörden prüfen jährlich, ob und in welcher Form die Moerdijk-Regelung wieder geöffnet wird. Dabei berücksichtigen sie den aktuellen Stand des Entscheidungsprozesses. 

Gebietsbudget 

Der Staat, die Provinz und die Gemeinde Moerdijk haben vereinbart, dass ein Gebietsbudget oder -fonds für Investitionen in die Lebensqualität, den umfassenden Wohlstand und die Wiederherstellung des Vertrauens ausgearbeitet wird. Ausgangspunkt ist, dass dieser Fonds zeitgleich mit dem Beschluss über eine Variante eingerichtet werden kann. Die Investitionen müssen nachweislich zur Lebensqualität und zum umfassenden Wohlstand in den von Powerport betroffenen Gebieten beitragen.  

Lärmbelästigung 

Der Staat, die Provinz und die Gemeinde Moerdijk erfassen die gesamte Lärmbelastung. Ausgangspunkt ist, dass der Lärm an der Quelle reduziert werden muss. Ergänzend dazu müssen Maßnahmen ergriffen werden, die den Lärm abhalten und begrenzen. Erst danach kann eine Anpassung des Lärmraums diskutiert werden, jedoch nur als Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zum Schutz der Anwohner.

Mehr erfahren 

Erfahren Sie mehr über Powerport und die Energieprojekte auf der Website von Powerport.
Sehen Sie sich hier den Plenarteil der Powerport-Veranstaltung vom Dienstag, dem 30. Juni, noch einmal an.


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