Zwei Standorte für die Hoch- und Mittelspannungsstation Moerdijk stehen noch zur Auswahl – Sie können sich dazu äußern
In der Region Moerdijk sind mehrere Energieprojekte in Vorbereitung. Eines dieser Projekte ist der Bau einer neuen Hoch- und Mittelspannungsstation in der Umgebung des Hafen- und Industriegebiets Moerdijk. Hierfür kommen noch zwei Standorte in Frage. Der Plan liegt vom 8. Mai bis einschließlich 18. Juni 2026 zur Einsichtnahme aus. Sie können Stellung nehmen.
TenneT plant den Bau einer neuen 380/150-kV-Hochspannungsstation im Hafen- und Industriegebiet Moerdijk. Auch Enexis Netbeheer beabsichtigt den Bau einer 20-kV-Mittelspannungsstation. Für die drei Umspannwerke wird ein gemeinsamer Standort gesucht. Das Ministerium für Wirtschaft und Klima (EZK) hat für diese drei Umspannwerke ein Raumordnungsverfahren eingeleitet und koordiniert dessen Ablauf.
Mögliche Standorte: Gorsdijk und Krukweg
Für die neue Hoch- und Mittelspannungsstation wurden mehrere Standorte geprüft. Der Staatssekretär für Klima und Grünes Wachstum (KGG) hat nun festgelegt, dass noch zwei Standorte in der Auswahl verbleiben. Dabei handelt es sich um die Standorte Gorsdijk und Krukweg (Nord und Süd). Dies ist im Dokument „Entwurf der bevorzugten Alternative“ (im Folgenden: Entwurf-VKA) beschrieben. Es handelt sich noch nicht um eine endgültige Entscheidung. Sie können nun dazu Stellung nehmen.
Informationsveranstaltungam 4. Juni in Zevenbergen
Das Ministerium organisiert gemeinsam mit TenneT und Enexis am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, im Hotel de Borgh in Zevenbergen eine Informationsveranstaltung. Sie sind zwischen 16:00 und 18:00 Uhr oder zwischen 19:00 und 21:00 Uhr herzlich willkommen. Während der Veranstaltung können Sie sich über die Pläne informieren und Fragen an Mitarbeiter der beteiligten Organisationen richten.
Bei dieser Veranstaltung können Sie sich auch über weitere Energieprojekte in der Region informieren. Insbesondere über das VAWOZ-Programm, in dessen Rahmen das Ministerium untersucht, wie Windenergie vom Meer an Land gebracht werden kann. Dabei geht es um verschiedene Standorte in den gesamten Niederlanden. In Nordbrabant ist Moerdijk (im Hafen- und Industriegebiet) ein Standort, an dem Strom an Land gebracht werden kann. Zu dieser Anlandung gehört auch der Bau einer Umrichterstation. Der Standort der Anlandung hängt unter anderem vom Bau der neuen Hoch- und Mittelspannungsstation ab, da der Strom an diese neue Station angeschlossen werden muss.
Möchten Sie darauf reagieren oder mehr erfahren?
Vom 8. Mai bis zum 18. Juni 2026 können Sie zum VKA-Entwurf Stellung nehmen. Dies ist beispielsweise bei der Informationsveranstaltung möglich, bei der ein Protokollführer anwesend ist, der Ihnen bei der Einreichung einer Stellungnahme hilft. Außerdem können Sie innerhalb dieses Zeitraums per E-Mail, Post oder Telefon zu den Dokumenten Stellung nehmen. Sehen Sie sich den VKA-Entwurf an oder finden Sie weitere Informationen sowie Hinweise zur Stellungnahme aufder Website der RVO. (öffnet in einem neuen Tab).
Wie geht es nun weiter?
Das Ministerium für Wirtschaft und Klima (EZK) sammelt die eingereichten Stellungnahmen und beantwortet diese. Darüber hinaus findet Ende Juni 2026 eine Verwaltungsberatung für die Powerport-Region Moerdijk statt, in der die Zentralregierung und die Region einen Beschluss über die Ausrichtung der Erweiterung des Hafen- und Industriegebiets fassen. Der Staatssekretär für KGG wird die Ergebnisse der Verwaltungsbesprechung zur Powerport-Region Moerdijk über die Entwicklungsrichtung des Hafen- und Industriegebiets ebenfalls in die endgültige Entscheidung über den Standort der Hoch- und Mittelspannungsstation einbeziehen.
Energieprojekte in Moerdijk
Die Hoch- und Mittelspannungsstation sowie VAWOZ sind zwei der Energieprojekte in der Powerport-Region Moerdijk. Aufder Seite „Energieprojekte“finden Sie eine Übersicht aller Pläne. Zu jedem Projekt haben Sie zu verschiedenen Zeitpunkten die Möglichkeit, Ihre Meinung zu äußern. Die Gemeinde empfiehlt, davon Gebrauch zu machen. Der Staat, die Provinz, die Gemeinden und die Wasserbehörde erarbeiten gemeinsam einen Plan, in dem Energie, Wirtschaft und Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie aufder Seite „Powerport“ (öffnet in einem neuen Tab).